Geocaching – was ist das?

Eine Woche weg von der Familie. Eine Woche auf einem beruflichen Blogseminar. Eine Woche in Westfalen.

Einige Leute kenne ich , viele andere nicht. Vorstellungsrunde mal etwas anders; jeder kann etwas von sich präsentieren. Und jemand sagt „Ich mache Geocaching.“ In der Pause mal neugierig nachgefragt und für die Mittagspause am nächsten Tag eine kleine Runde ins Auge gefasst.

Und so dackelten etwa 14 Personen hinter einem gelben technischen Gerät her, welches nicht viel mehr als einen sich kreisenden Pfeil und einige Zahlen zeigte. Eine Frage musste beantwortet werden und weiter ging es, nachdem mühsam die an diesem gerät befindlichen Knöpfe gedrückt wurden. Und hier sollte etwas gesucht werden, ein Nano.!? Mitten im Wald an einem Weg stand ein Strauch und nahezu alle suchten und die meisten wussten noch nicht einmal, was sie suchten. Nach einer gefühlten Stunde ohne Ergebnis wurde von der GPS-Besitzerin der Rückzug angeordnet und auf dem Rückweg so einige Theorien erarbeitet, warum wir nichts gefunden haben.

Den nächsten Versuch eine Mittagspause weiter wollten dann nur noch eine Handvoll Neugieriger dazu nutzen, mal einen Geocache zu suchen. Da Nanos im Wald doof sind, haben wir uns für eine größere Dose (small!) entschieden, bei der man keine Fragen beantworten und Koordinaten berechnen muss. Einfach hin, loggen und wieder zurück. Die Auswahl war wegen unseres Standortes begrenzt, also mal eben zur Eggegebirgsnadel.

Der „nur“ knappe 5km Luftlinie entfernte Cache führte und in einen schönen Wald, später ab vom Weg und schlußendlich steil bergauf. Ich glaube, wir haben den unbequemsten Weg genommen. Die Dose konnte dann auch recht schnell gefunden werden. Im Logbuch stehen seit dem 05. November 2008 nun einige Newbies, die keine Muggle mehr sind.

Der Weg zurück stand dann eher unter dem Motto, so schnell wie möglich (die Pause ist gleich zu Ende) den nicht bekannten Weg finden (immerhin haben wir die grobe Richtung dank des etrex yellow). Wir kamen natürlich zu spät – zudem noch etwas verdreckt und erschöpft. Aber egal.

Abends im Telefonat mit der Familie berichtet, was ich erlebt habe und wurde eher für bekloppt erklärt. Na, wartet, bis ich nach Hause komme… 😉